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Mittwoch, 24. Mai 2023

[Privat] Eine Einladung

Guten Tag Karin B., (aus dem Kreis Lippe)


ich habe jetzt eine Weile da drüber nachgedacht. Über vieles, was vor allem Dich und mich betrifft. Na ja, was man so nachdenken nennt, denn ich denke nicht nach. Bei mir läuft vieles im Hintergrun. Ich handle und denke instinktiv. Meine Worte sind von daher ebenso getippt.

Ja, ich muß gestehen, Du beschäftigst mich seit einer Weile recht gut. Vor allem deswegen, weil ich keine Ahnung habe, wieso Du so verdammt hartnäckig „nervst“. Ich weiß auch, das Du diesen Blog mal besucht hast, von daher weiß ich auch, das Dich meine Worte erreichen werden. Was ich zu Anfang als unwahrscheinlich betrachtete. Die Wahrscheinlichkeit, das Du über meinen Blog „stolperst“ liegt bei 1: unendlich.

Ich verstehe es nicht. Ich verstehe nicht, welcher Art unsere Verbindung ist und wieso Du so … hmm … ich weiß nicht, wie ich das höflich formulieren soll. Mir fallen nur Worte ein, die so gar nicht dem entsprechen, wie ich es sehe.


Tja, Detmold. Ein leidiges Thema, wie ich finde. Ich war 2009 (3 Monate nach Tarz‘ Tod) das letzte Mal in Detmold und habe mir selber geschworen, nie wieder dort hin zurückzukehren. Der Grund ist ganz simpel: dort gibt es nichts mehr für mich!

Alles was ich hatte, ist in meinen Armen gestorben und hat mich nicht nur tief getroffen, sondern auch traumatisiert. Ich kann, will und werde NICHT mehr nach Detmold oder zu den Externsteinen fahren. Zumal die Wahrscheinlichkeit einer Begegnung sehr unwahrscheinlich ist. Eine Fahrt nach Detmold ist auch aus gesundheitlichen Gründen unwahrscheinlich. Für meinen Körper ist das eine unzumutbare Belastung. In Relation zu dem, was mein Körper aushalten muß für eine Reise zu einer unwahrscheinlichen Begegnung an den Steinen, nicht tragbar. Ich habe nun einmal keine Garantie dafür, keine feste Überzeugung ... oder wie auch immer =.=


Ich halte Dich nicht für eine Lügnerin, oder ähnliches, es ist nur die Zumutbarkeit. Wäre mein Körper gesund, würde nicht Tag täglich mit Schmerzen kämpfen, weil Knochen auf Knochen reibt, wäre mir das egal. Ja, dann würde ich vielleicht, aber auch nur vielleicht eine Fahrt in Betracht ziehen. Am stärksten wiegt jedoch mein Schwur, mein Versprechen. Eine Fahrt zu den Steinen führt unweigerlich über Detmold, sofern der ÖPNV da nichts geändert hat. Nach meiner Routenanfrage bei der DB sah das nicht danach aus. Ich habe aus reinem Interesse nachgefragt. Die Route die ich erhalten habe, war nicht Körper freundlich. Von daher, fällt eine Fahrt unweigerlich aus. Ich denke noch nicht einmal mehr da dran, nach Detmold zu fahren.

Ich hätte an Beltane da sein sollen. Mein Körper hatte mit einem Virus zu kämpfen, der für erhöhte Temperatur sorgte. Beltane irgendwo anders fiel somit flach. Es war wie ein Drang, dem mein Körper nicht Folge leisten wollte.


Ich bitte Dich, mein Versprechen an mich selber zu respektieren und mich nicht weiter zu überreden versuchen, nach Detmold zu fahren. Detmold hat mir nur einmal etwas Gutes gegeben: meine Familie, aber das war auch alles. Detmold ist für mich mit zu viel Schmerz und Leid verbunden. Ich habe Detmold verlassen, weil ich es leid war von allen möglichen/unmöglichen angesprochen zu werden, die ich nicht kannte. Jene hatten aber auch nicht die Güte mir mitzuteilen, woher sie mich kannten oder in welcher Verbindung sie zu meinem Körper standen. Sie spielten ihre Spiele, die ich irgendwann einfach nur noch leid gewesen bin.
Du weißt nicht, wie es ist, wenn alles um einen "dunkel" ist, man verzweifelt, wie sehr man leidet, wenn man sich nicht erinnern kann, wenn man keinerlei Wissen hat wer oder was man ist. Siehe es als: Barfuß durch die nicht vorhandene Hölle gehen.

Ich glaubte, wenn ich Detmold verlasse, bestünde die Möglichkeit, daß ich meine Erinnerungen wieder zurückerhalte. Dem war aber nicht so. Ich habe keine Vergangenheit, keine an die ich mich erinnern kann. Du magst vielleicht meinen Körper kennen, aber Du kennst mich nicht (mehr). Ich bin nicht die, die Du vielleicht mal gekannt hast.

Ich denke, nein ich bin der festen Überzeugung, das Du das irgendwie weißt. Das Du … Kenntnis davon hast – und dennoch begegnen wir uns oft in den Schlafphasen. Das irritiert mich; wie erwähnt: ich verstehe es nicht. Ich kenne viele, die wie Du waren, doch Du unterscheidest Dich von allen anderen insoweit, das Du … eine geeignete Formulierung wäre toll –.–°.

Die anderen versprachen viel, hielten nichts, deswegen … das ist auch mit ein Grund, weswegen ich Deiner Bitte nicht nachgebe. Ich gebe nicht mehr viel auf das, was mir bei den Schlafbegegnungen gesagt/erzählt wird, denn ich bin – Erfahrungsgemäß – die Einzige, die sich an das hält, was sie auf der Traumebene versprochen hat. Es waren bittere Lektionen, die ich so erhalten habe. Jetzt, messe ich euch an euren Taten, nicht an euren Worten! Labert was ihr wollt, das ist für mich nicht mehr von Belang. Es hat kein Gewicht mehr!


Wenn ich meine Bücher der Schlafbegegnungen durch gehe, bist Du schon ziemlich lange zugegen. Mal alleine, mal mit jemand anderen. In den letzten Begegnungen warst Du alleine, ohne Anhang. Ich verstehe es nicht. Ich verstehe nicht, wieso Du so … hmmm … tja, da bleibt nur hartnäckig über; also wieso Du so hartnäckig versuchst mich zu erreichen. Ich verstehe es nicht, aber ich würde es gerne verstehen. In den ganzen Jahren, hast Du immer versucht mich zu erreichen, meine Aufmerksamkeit zu erlangen. Tja, jetzt hast Du sie, uneingeschränkt.

Da ich aus verschiedenen Gründen, keine Reise mehr antrete, die mit mehr Strapazen als „Nutzen“ verbunden ist, biete ich Dir eine andere Möglichkeit: ich lade Dich ein.

Ich denke, das Du mobil sein dürftest, deswegen lade ich Dich ein nach Wuppertal zu fahren und mich hier zu treffen. Wuppertal Hbf, ein neutraler Ort.

Du wirst Mittwochs späten Nachmittag wohl Erfolg haben, mich dort anzutreffen. Du weißt sehr gut, wie mein Körper aussieht und ich so halbdreiviertel – wie Du aussiehst.


Ich werde weder Warten, noch Erwartungen haben, noch glaube ich da dran. Doch vielleicht; wenn Du weißt, wo und wie Du mich erreichen kannst; läßt Deine Bitte, Dein Drängen (?) nach. Ich will nur all zu gerne eine Antwort da drauf haben; Wieso eine Wicca mich so hartnäckig zu erreichen versucht und, welcher Art die Verbindung zueinander ist, die zweifelsohne besteht (und hin und wieder nervig ist).

Normalerweise sind Wicca und Magier in gewisser Weise … unverträglich. Da prallen Welten aufeinander, die miteinander selten wirklich zu vereinbaren sind, doch irgendwie … Ich weiß es auch nicht. Ich kann es weder beschreiben, noch erklären. Das ist für mich ein Rätsel, daß ich gerne lösen würde. Ich will verstehen.


Also Karin? Nimmst Du die Einladung an? Ich werde da sein, nur werde ich nicht auf Dich warten, noch Dich erwarten!
Ich werde das hier vermutlich auch vergessen, da es für mich eredigt ist und somit nicht weiter interessiert. Grund: siehe Schlafbegegnungen.

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