Was schon geschrieben wurde:

Samstag, 12. Dezember 2009

Wie denn jetzt?

Nach dem ich am Donnerstag erfahren habe, daß mein Körper keinen Bandscheibenvorfall hat, kriegte ich aber zu hören, das es da so etwas wie einen Verschleiß gibt.... Die Ursache für meine Schwindelanfälle wurde bisher noch nicht heraus gefunden.Ich habe im Moment auch eher vor meinen Körper möglichst zu schonen... Was mir eine Wohnungsreinigung in Etappen einbringt. Das heißt, ich kann nicht so (und sollte es möglichst auch nicht) wie ich wollte. Immer mal wieder hinsetzen und Pause machen ... Ich bin ... erfreut -.-".
Eigentlich will ich den Wohnungsputz dazu nutzen um einen freien Kopf zu bekommen und mal mit meinem sturen Herz zu diskutieren. Ich habe es nämlich mit Erfolg geschafft uns mal wieder in eine Situation zu bringen, aus der wir uns nicht so einfach heraus ziehen können.
Jetzt haben wir mal wieder ein Streitthema vom Feinsten. Es macht mir das Leben schwer und ich versuch es davon zu überzeugen, sich nicht nur auf die eine zu fixieren. Was'n Spaß.
Zu allem Überfluß kam mir letzte Nacht auch noch eine Prophezeihung der "alten" Götter in den Sinn... Die Freude hielt sich auch da in Grenzen... Ich kam ordentlich ins rotieren. Was wenn es nicht die Eine ist, der ich ungewollt die .... drei Worte gesagt hatte, sondern jemand, ganz anderes? Es hieß nur jemand reinen, aufrichtigen Herzens und Gewissens ist und dem ICH wichtig bin, sei dazu in der Lage...
Ich bin durchaus bewußt, daß ich hier auf Sand baue, aber ich - ... ich will und kann nicht ewig warten. Wie soll ich lernen und verstehen, wenn ich von meinem Herzen gezwungen bin, weil es sich nun mal für Frau von und zu entschieden hat, auf die Eine zu warten, weil es mir unmöglich gemacht wird noch jemand anderen das zu geben, was ... vergesst es -.-. Ich grabe mir bereits schon mein eigenes Grab, zwei brauche ich nicht.... -.-
Nein es geht eigentlich darum, daß es da jemanden gibt, dem ich scheinbar wichtig bin. Ich und meine Gedanken und bla. Ich weiß, das jene Person mir jemand sehr wertvolles werden kann, wenn ich nicht all zu dämlich bin, was wohl bereits geschehen sein könnte.
Ich mache kein Hehl aus meiner Andersartigkeit - und daß ich alles nur eines NICHT bin: ein Zweibeiner.
Ich hätte nie gedacht, das mir diese Worte einmal so verdammt schwer fallen und mich belasten könnten.
Ich will mich und das was und wie ich bin nicht verstecken, das hab ich lange genug getan, aber ich muß es auch nicht jeden auf die Nase binden...
Diese Person hat mich vor ein ziemliches Rätsel gestellt, weil sie so anders ist als jene, die ich bisher kennen gelernt habe. Aus meiner Sicht, ist sie etwas Besonderes, nicht ich.
Ich wollte nie etwas anderes oder besonderes sein, ich wollte einfach nur das tun was ich am Besten kann: Schützen und be-schützen. Ich wollte nie im Mittelpunkt stehen (und will es noch immer nicht) oder oder oder. Ich wollte nie etwas besonderes sein. Auf meinen Schultern und meinem Herzen liegen Lasten, die ich alleine tragen muß, da ich sie nicht mit jemanden teilen kann.
Ich habe so viel Leid und Schmerz gesehen und ertragen, und dann trifft man auf so etwas. Sicher ich habe es vorher gesehen, aber ich weiß, daß ich es nicht hätte ändern können.
Dieser eine Tag war nicht wie all die anderen. Ich habe nicht vergessen können, er ist mir nach wie vor nahe, als wäre es eben erst geschehen und nicht vor pff Wochen oder so.
Ich weiß nicht, was ich - ich bin noch nie auf jemanden wie sie getroffen. Noch nie ist jemand so vertaut mit mir umgegangen, als wäre es das Normalste der Welt - was es für mich nicht ist!
Ich bin ob dessen ein wenig sehr verwirrt und irritiert, weil diese Situation mir vollkommen unbekannt ist. Es ist etwas, daß ich nicht verstehen kann, so sehr ich es auch versuche.
Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll und in wie weit ich mich auf diese Person einlassen kann...
In einer Mail gestern an diese Person habe ich exakt das Selbe getippt, was ich Stunden zuvor jemanden auf den Ebenen gesagt habe, aber ich habe keinen blassen Schimmer mehr, wer das war.
Aus irgendeinem Grund ist mir wichtig, das sie weiß, daß ich anders bin und ich - ich will nicht verlieren, was ich noch nicht mal gewonnen habe. Ich bin bereit um etwas zu kämpfen, von dem ich noch nicht mal weiß, was es ist - auch wenn es letztlich vergebens sein sollte. Ich kann immerhin dann schreiben, es gab kein fünftes Mal wo ich nichts getan habe. Viermal konnte und habe ich nicht um die gekämpft die mir wichtig waren, und das war viermal zu viel.
Dennoch weiß ich nicht, was und wie und überhaupt. Irgendwie drückt es mich nieder. Ich hätte nie gedacht, das meine Andersartigkeit für mich selber mal zu einer Belastung werden kann.
Göttin, was habe ich getan? Wieso konnte ich es nicht einfach verschweigen? Weil es einfach nicht geht. Das ist als würde ich meine Herkunft und das verleugnen, was ich bin - und davor kann ich nicht fliehen, egal wie sehr ich es auch versuche. Es geht einfach nicht.
Das Schicksal läßt sich nicht betrügen...
Ich bin ziemlich verwirrt und durch den Wind. Was soll ich nur tun?
Ich weiß es nicht...

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Kaoi Masteres

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